Wallfahrtskirche Absam
Den
Wallfahrtsort Absam bezeichnete Altbischof Dr. Stecher als
"eine stille Bucht im unruhigen Strom unserer Zeit".
Am 24. Juni 2000 wurde die Wallfahrtskirche feierlich zur
Basilika erhoben. Am 17. Jänner 1797 ist im Fenster eines
Bauernhauses das Muttergottesbild erschienen. Auf Drängen
der Bevölkerung fand das Gnadenbild am rechten Seitenaltar
seinen Platz. "Maria Absam" ist für viele Gläubige eine
Stätte des Trostes und der Hoffnung. Jeden ersten Sonntag
im Monat findet die Monatswallfahrt mit anschließender
Krankensegnung statt. Nebenan findet man in der renovierten
Votivtafelkapelle die größte und schönste Sammlung von
Votivtafeln in Tirol.
www.absam.at

Pfarrkirche Wiesing
Die
neu renovierte Pfarrkirche, den hl. Martin und Nikolaus
geweiht, ist ein Juwel im Rokoko-Stil, 1777 bis 1781 von
Thomas Sandbichler aus Jenbach erbaut, der Turm stammt noch
vom ursprünglich gotischen Kirchenbau aus dem 14. Jh. Die
Deckenfresken malte 1779 Matthias Ruef aus Volders. Den
Hochaltar ziert eines der wenigen Altarbilder des
Außerferner Künstlers Franz Anton Zeiller (1779). Er galt
als der beste Rokokomaler Tirols. Das wunderschöne
Kirchenschiff wird durch prächtige Glasmalereien in den
Rundbogen-Kirchenfenstern noch aufgewertet. Die
Kirchenorgel erbaute im Jahre 1922 Karl Reinisch.
Ebenfalls sehenswert ist die Schützenkapelle aus dem Jahre
1772 mit Gedenktafel an den Schützenhauptmann Felderer
(1809) im Ortsteil Erlach. Auf dem Buchberg ließ Kaiser
Maximilian I. eine Grenzbefestigung errichten, von der die
Grundmauern eines runden Pulverturms erhalten sind. Hier
befinden sich auch Mauerreste eines Tierparks aus dem 16.
Jh., der von Erzherzog Ferdinand II. errichtet wurde.
www.wiesing.at

Kloster St. Georgenberg - Wanderung durch die
Wolfsklamm, Stans
St.
Georgenberg bei Stans ist wohl Tirols romantischster
Winkel. Auf steilen Felsen, hoch über dem tosenden
Stallenbach, beherrscht das mehr als tausend Jahre alte
Heiligtum die Enge des Tales. Die barocke Wallfahrtskirche
und das gotische Lindenkirchlein gehören zum Besten, was
Tirol an sakraler Kunst zu bieten hat.
St. Georgenberg, um 950 als Einsiedelei gegründet, später
zu einer Benediktinerabtei erhoben, gilt als der älteste
Wallfahrtsort des Landes. Um das Jahr 1000 sollen bereits
die Kreuzgänge der Pilger eingesetzt haben. Sie galten
zunächst dem Reliquienschatz der Abteikirche, besonders der
Georgsreliquie. Einen starken Aufschwung erhielt die
Wallfahrt durch das Blutwunder Anfang des 14. Jahrhunderts,
später durch die Verehrung der Schmerzhaften Mutter Maria.
Besonders beliebt sind auch die Nachtwallfahrten.
Seit einigen Jahren bietet St. Georgenberg als
Besinnungszentrum Stressgeplagten Erholung für Leib und
Seele.
Der Weg zum Kloster führt über die wildromantische
Wolfsklamm, mitten im Naturschutzgebiet des Karwendels
gelegen. Der für alle Altersstufen begehbare Weg führt über
Stufen und Steige, zwischen Felsschluchten und tosenden
Wasserfällen nach oben. Eine Wanderung durch die Wolfsklamm
ist ein Erlebnis, dem sich kein Besucher entziehen kann.

Stift Stams
Stift und Stiftskirche Stams - das geistig-kulturelle
Zentrum im Mittleren Oberinntal
Das Zisterzienserstift Stams zählt mit Göttweig und Melk
zu Österreichs berühmtesten Klosteranlagen. Graf Meinhard
II. von Tirol und seine Gemahlin Elisabeth von Bayern
stifteten 1273 das Kloster, an dessen Standort sich
bereits 1049 eine dem hl. Johannes d. T. gewidmete
hölzerne Kapelle befand, die König Heinrich von Böhmen
1313 durch einen Neubau ersetzen ließ.
Nach Plünderungen und Brand im 16. Jh. entstand Ende des
17. Jh. nach Plänen des Johann Martin Gumpp d. Ä. die
Kirche neu. Optisch eindrucksvoll sind die einheitliche
Westfassade mit übergiebeltem Mittelvorbau und die beiden
mächtigen achtseitigen Kuppeltürme.
Den kulturell interessierten Besucher empfängt in Stams
eine Fülle sehenswerter Einrichtungen: die barocke
Stiftskirche, der übermächtige Hochaltar (1609/1613), ein
Meisterwerk der Schnitzkunst, weitere Altäre, herrliche
Wand- und Deckenfresken sowie Reliefs, die Grabstätten der
Tiroler Landesfürsten in der Fürstengruft, Chorgitter und
Chorgestühl, die prachtvolle Kanzel, Statuen, Skulpturen,
das herrliche Rosengitter der Hl.-Blut-Kapelle u. v. m.
Beeindruckend auch der über zwei Stockwerke reichende
Bernardisaal. (Derzeit in Renovierung.)
www.stiftstams.at

Wallfahrtskirche Mariastein
Strahlend
weiß leuchtet sie ihren Besuchern schon von weitem
entgegen - die berühmte Wallfahrtskirche Mariastein. Die
Schlosskirche wurde Mitte des 14. Jhd. erbaut und im 15.
Jhd. zur Wallfahrtskirche erhoben worden.
Wer sich dazu entschließt die 150 Stufen des mächtigen
Turmes emporzusteigen, wird ausreichend belohnt. Der
Anblick des wunderschönen gotischen Madonnenbildnisses in
der reich geschmückten Gnadenkapelle entschädigt für alle
Mühen. Schon seit Jahrhunderten kommen Pilger von Nah und
Fern um in der Wallfahrtskirche die Muttergottes um Hilfe
anzuflehen oder ihr zu danken.
Auf keinen Fall sollten Sie einen Besuch des
Schlossmuseums der Kirche versäumen. Dort können Sie die
Glanzstücke, die "Tiroler Landesinsignien" mit
Erzherzogshut und dem Zepter, gestiftet vom Landesfürsten
Maximilian, bewundern.
Einkehrvorschläge: Gasthof Kaiserblick
www.kaiserblick.biz
|