Festung Kufstein
Direkt
im Stadtzentrum, bei der Stadtpfarrkirche St. Vitus,
befindet sich der Eingang zur historisch bedeutenden
Festung, dem Wahrzeichen der Stadt Kufstein. Im
Festungsneuhof, wo sich auch der Spieltisch der
Heldenorgel befindet, die täglich ab ca. 12 Uhr
(Juli/August auch um 17 Uhr, Eintritt € 0,73) gespielt
wird, steigen Sie ein in die Panoramabahn Kaiser
Maximilian. Wenig später beginnt eine überaus fesselnde
Besichtigungstour.
Im Festungseintritt enthalten: Benützung der
Panoramabahn, Besichtigung Freiareal (ohne Führung),
Besuch des erlebnisreich gestalteten Festungs- und
Heimatmuseums in der Oberen Schlosskaserne (ohne
Führung, nur im Sommer), Besichtigung der archäologischen
Ausstellung und Dokumentation Fassadensanierung. Im
Bürgerturm sehen Sie die Pfeifen der Heldenorgel
(größte Freiorgel der Welt), die Ausstellung Tiroler
Kaiserjäger, Tiroler Schützenwesen u. v. m. Vom "Tiefen
Brunnen" kommen Sie über den Felsengang zur Josefsburg
(außer bei Veranstaltungen), der Nutzpflanzen- und
Kräutergarten in der Annabatterie sowie die Carolibastion
sind weitere Stationen. Ein Höhepunkt: der Kaiserturm
(4-7,5 m dicke Mauern) mit ehemaligem Staatsgefängnis.
www.festung.kufstein.at

Burg Laudegg, Ladis
Auf
einem mächtigen Felsen aus kristallinem Schiefer erbaut
prägt sie mit dem herrlich angelegten Burgweiher das
Ortsbild von Ladis.
Kernstück ist der mächtige Bergfried. An diesen wuchtigen
Wohnturm fügt sich im Nordosten die Kapelle und der Palas
an. Im Südosten ist die Burg sturmfrei, im Norden decken
Ringmauer und Türme den Zugang zur Burg.
Zu besichtigen:
Von Juli bis Mitte September jeweils am Mittwoch um 9.00,
9.45, 10.30 und 11.15 Uhr mit Führung

Burg Hasegg, die erste Talerprägestätte der Welt
"Münzprägen"
in der Alten Münze - der ersten
Talerprägestätte der Welt
Bei einer Führung durch die "Münze Hall" in der Burg
Hasegg staunen die Besucher über die Prägemaschinen des
Mittelalters und die Vielzahl an Münzmotiven. Der
Münzmeister steht den Gästen zur Seite, wenn sie durch
einen kräftigen Schlag auf den Münzstock oder einen
energischen Ruck an der Spindelpresse ihre eigene
Erinnerungsmünze prägen und sie als Glücksbringer in ihrer
Geldtasche aufbewahren. "Geld im Beutel" bedeutete in
unserer Vergangenheit nicht Banknoten, sondern bare Münze
zu haben. Die Goldmünzen vor 500 Jahren waren jedoch viel
zu wertvoll, um damit Güter des täglichen Bedarfs zu
erwerben. Außerdem war eine Unmenge an verschiedenen
Münzen im Umlauf, deren Wert über die Landesgrenzen hinweg
unbekannt war und den sich ausdehnenden Handel erschwerte.
Im 15. Jh. hatte Kaiser Maximilian nach langer Zeit wieder
alle habsburgischen Länder unter seiner Regierung in Wien
vereint. Ausgangspunkt der Geldreform war jedoch die noch
junge Münzprägestätte, die 1477 von Meran nach Hall in
Tirol verlegt worden war. 1486 wurde hier das Urstück des
Talers geprägt, der später in die Neue Welt hinausging und
Namensgeber für den Dollar wurde. Erst die Prägung von
Millionen kleiner Silbermünzen, die aus dem Haller
Münzerturm in die Geldbeutel der Bürger flossen,
ermöglichte ein Ende der Tauschwirtschaft. So nannte der
letzte Ritter - Kaiser Maximilian - Tirol einmal "einen
Geldbeutel, in den man nie vergebens greift".

Schloss Tratzberg, Stans
Erwachsene
und Kinder
gemeinsam durchs Schloss
Mächtig und gleichzeitig zauberhaft romantisch thront
zwischen Innsbruck und Kufstein auf einem Felsstück
Schloss Tratzberg. Ein Abstecher zu diesem Baujuwel lohnt
sich unbedingt, zumal der Besucher von Kaiser Maximilian
"persönlich" durch das 500 Jahre alte, original
möblierte Renaissance-Schloss geführt wird. Mittels
einer audio-visuellen Erlebnisführung (in acht
Sprachen: D, GB, I, F, E, NL, Jap., Ungar.) erfahren Kunst- und
Kulturinteressierte, wie das Schlossherrendasein war und
ist.
Durch eine außergewöhnliche kindgerechte, ebenfalls
audio-visuelle Führung in Märchenform werden die
jungen Gäste zeitgleich mit den Erwachsenen auf
spielerisch spannende Weise an Geschichte herangeführt.
Der lustige Bummelzug "Tratzberg Express" (50
Sitzplätze) fährt die Besucher vom Parkplatz durch den
romantischen Bergwald direkt zum Schloss (Fußweg ca. 20
Minuten). Ein Besuch auf Schloss Tratzberg stellt bei
jeder Wetterlage ein Erlebnis für die ganze Familie, mit
Freunden oder Geschäftspartnern dar und bietet sich auch
als Ziel für Betriebsausflüge an. Reisegruppen sind
herzlich willkommen; Busparkplatz vorhanden (Anreise über
Autobahnausfahrt Schwaz-Stans).
...und nach der Führung zum Schlosswirt
Im romantischen Gasthof "Zum Schlosswirt" am Fuße des
Schlosses lassen sich die Gäste mit hausgemachten Speisen
und gut Kuchen verwöhnen. Gastgarten und
Kinderspielplatz sind angeschlossen. Autofreie Zone.
Öffnungszeiten 2008: 15. März bis 02. November
Führungen täglich von 10:00 bis 16:00 (Beginn letzte
Führung)
In den Monaten Juli und August verlängerte
Öffnungszeiten: Letzte Schlossführung um 17:00 Uhr
Abendführungen finden nur noch an bestimmten Tagen
(Freitag 18. Juli/ Freitag 22. August/ Freitag 26.
September) statt!
Wir bitten um rechtzeitige Reservierung!
Besondere Highlights:
Den Besucher erwartet ein
abwechslungsreiches
Rahmenprogramm: Edle Herren und
Burgfräulein begleiten zur Hörspiel-Führung, Gaukler,
Schaukampf
www.schloss-tratzberg.at
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